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Lesung und Gespräch am 03.12.2018 im Literaturforum im Brecht-Haus

Lesung und Gespräch am 03.12.2018 im Literaturforum im Brecht-Haus

mit Eleonora Hummel und Artur Böpple
Moderation: Edwin Warkentin
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin-Mitte
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass: ab 18:00 Uhr
Keine Reservierung. Karten ausschließlich ab Zeitpunkt des Einlasses.
http://lfbrecht.de/events/2018-12-03/
 

Anfang 2018 traten Eleonora Hummel und Artur Böpple mit einem programmatischen Aufruf zur Unterstützung der russlanddeutschen Literatur auf: „Das Schlüsselloch im Suppenteller: Was das Besondere an der russlanddeutschen Literatur ist und warum sie gefördert werden sollte“ (in: Und zur Nähe wird die Ferne. Almanach 2017/2018). Diesem Thema ist das Gespräch dieses Abends gewidmet.

Eine Veranstaltung vom Kulturreferat für Russlanddeutsche und dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa e. V. 

Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd, (heute Nur-Sultan/Astana), in Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihre weiteren Romane „Die Venus im Fenster“ und „In guten Händen, in einem schönen Land“ sind im Steidl Verlag Göttingen erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. Für Auszüge aus ihrem aktuellen Roman „Die Wandelbaren“ (Herbst 2019 bei Müry Salzmann) wurde Eleonora Hummel ein Spreewald-Literatur-Stipendium, ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen sowie das Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg zuerkannt. Sie erhielt außerdem den Schwäbischen Literaturpreis 2017 (1. Preis).