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23.03.2019: Lesung in Leipzig

Mit Katharina Martin-Virolainen, Oleg Kling, Artur Rosenstern und Eleonora Hummel

Beginn um 14:00 Uhr im Haus der Demokratie Leipzig e.V., Bernhard-Göring-Str. 152, 04277 Leipzig

Eleonora Hummel und Artur Rosenstern stellen „Und zur Nähe wird die Ferne“, die neue Anthologie der deutschen Autor*lnnen aus Russland vor. Katharina Martin- Virolainen liest aus ihrem gerade erschienenen Erzählband „Im letzten Atemzug“. Als Gastautor aus Moskau wird Oleg Kling aus einem seiner Werke vorlesen. Musikalisch gestaltet wird die Lesung vom Familienensemble Wegelin.





Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd, (heute Nur-Sultan/Astana), in Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihre weiteren Romane „Die Venus im Fenster“ und „In guten Händen, in einem schönen Land“ sind im Steidl Verlag Göttingen erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. Für Auszüge aus ihrem aktuellen Roman „Die Wandelbaren“ (Herbst 2019 bei Müry Salzmann) wurde Eleonora Hummel ein Spreewald-Literatur-Stipendium, ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen sowie das Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg zuerkannt. Sie erhielt außerdem den Schwäbischen Literaturpreis 2017 (1. Preis).