11.03.2021: Lesung aus „Die Wandelbaren“ 19:00 Uhr über Zoom

Eleonora Hummel liest aus „Die Wandelbaren“ am Donnerstag, den 11. März 2021, um 19:00 Uhr über Zoom.

In ihrem Roman „Die Wandelbaren“ wirft Eleonora Hummel ein Schlaglicht auf die deutsche Minderheit in der Sowjetunion und erweckt ein weithin unbekanntes Stück Wende-Geschichte zum prallen Leben. Den Protagonisten Arnold Bungert verbindet außer seinem deutschen Namen und seinen Vorfahren nicht viel mit Deutschland oder der deutschen Sprache. Traktorist will er werden und die schöne Tochter des Sowchose-Vorsitzenden heiraten. Doch es kommt anders. Die Schauspielkunst soll er erlernen für das Deutsche Theater in Temirtau. Die dortige junge Schauspieltruppe erschafft eine kleine Insel der Freiheit im totalitären Sowjetregime. 25 Jahre nach Auflösung des Theaters treffen sie sich wieder. Was ist von ihren Träumen geblieben?

 

Author: Eleonora
Eleonora Hummel wurde 1970 in Zelinograd, (heute Nur-Sultan/Astana), in Kasachstan geboren. 1980 zog die Familie in den Nordkaukasus und siedelte zwei Jahre später nach Dresden über. Ihr viel beachtetes Debüt „Die Fische von Berlin“ sowie ihre weiteren Romane „Die Venus im Fenster“ und „In guten Händen, in einem schönen Land“ sind im Steidl Verlag Göttingen erschienen. Eleonora Hummel hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter anderen den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Hohenemser Literaturpreis. Für Auszüge aus ihrem aktuellen Roman „Die Wandelbaren“ (Herbst 2019 bei Müry Salzmann) wurde Eleonora Hummel ein Spreewald-Literatur-Stipendium, ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen sowie das Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg zuerkannt. Sie erhielt außerdem den Schwäbischen Literaturpreis 2017 (1. Preis).